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Es werden Posts vom Juli, 2019 angezeigt.

Glattere Konturen

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Die Gliedmaßen erhalten „Feinschliff“

Um das stabile, aber auch störrischere Rundeisenkonstrukt besser in Form zu bringen, werden die Gliedmaßen in engeren Radien mit Bandstahl verkleidet und dabei noch vorhandene Unebenheiten ausgeglichen. Das Eisengerüst wird dadurch optisch dichter und die Drachenform zeichnet sich entsprechend deutlicher ab.






Schülerteam der HDG-Schule bekommt Unterstützung

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Einsatz in den Sommerferien

Die Sommerferien in NRW haben begonnen und das ursprüngliche „Drachenteam“ wird nun ergänzt durch zwei weitere Schüler aus Wachtberg, die ihre Sommerferien nutzen, um sich tatkräftig beim Drachenbau einzubringen und damit neue Erfahrungen zu sammeln und bereits vorhandene praktische Kenntnisse zu vertiefen. Mit bemerkenswertem Engagement, Ruhe und Geduld setzen die beiden 15- und 17-jährigen Brüder Paul und Max Schneider (beide Schüler des Aloisiuskollegs) das Drachenwerk fort und schweißen parallel mit Schutzgas und Elektroden. Sie sind von dem Schulprojekt begeistert und freuen sich darüber, daran teilnehmen zu können.

Drachenkopf entsteht in der Garage

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Wachtberger Drache erhält nur einen Kopf

Ebenso wie der Drache auf dem Wappen erhält der Wachtberger Drache für den Kreisverkehr nur einen Kopf – nicht drei, fünf oder gar sieben oder mehr. Da es um viele Details geht, die sich in der Höhe von der Leiter oder dem Gerüst aus nur sehr beschwerlich umsetzen ließen, wird der Drachenkopf parallel zu den anderen Arbeiten am Korpus zunächst am Boden und auf der Werkbank in der Garage „modelliert“.
Der Wachtberger Drache wird an seinem späteren Standort zwar kein Feuer speien, dafür glüht und sprüht es beim Herstellungsprozess umso heftiger.
Im Spreizen des Maules ist Kater Pablo dem Drachen eindeutig überlegen – aber Fleischfresser können eben das Maul bekanntlich weiter aufreißen als Vegetarier ;-)





Bauingenieur Hans Müller begutachtet den Drachen

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Dipl.-Ing. (TU) Hans Müller, beratender Bauingenieur und Mitglied im Verband beratender Ingenieure (VBI), nimmt einen Ortstermin der ganz besonderen Art wahr: Er wurde gebeten, den Wachtberger Drachen bereits während seines Entstehungsprozesses in Augenschein zu nehmen, um praxisnahe Tipps zu geben, wie der Korpus am besten zu verankern ist. Zudem dient die Begutachtung der frühzeitigen Ermittlung der Kräfte, die am späteren Standort auf die Skulptur einwirken können und der dementsprechenden Planung des Tragwerks: Welche Ausmaße benötigt das Betonfundament und wie viel Bewehrungsstahl welcher Qualität ist hier erforderlich, um einen Standsicherheitsnachweis liefern zu können?
Auf Anfrage des KuKiWa-Vorsitzenden Alfred Schneider hat sich Bauingenieur Hans Müller bereit erklärt, unentgeltlich die Tragwerksplanung vorzunehmen für dieses sehr spezielle Bauwerk – denn ein Drache ist ihm während seiner langjährigen Tätigkeit als Sachverständiger bisher noch nicht begegnet!







Projekt-Halbzeit mit Pressetermin

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Gruppenfoto im Drachengerüst

Die offizielle Phase als Schulprojekt ist bereits beendet und für die Schüler der Abschlussklasse 10 ist nun auch die Ära Hans-Dietrich-Genscher-Schule vorbei. Dadurch wird es zunehmend schwieriger, alle Projektteilnehmer gleichzeitig unter einen Hut zu bringen für einen Foto- und Pressetermin! Die Journalistin Petra Reuter schiebt dafür extrem kurzfristig extra einen Termin vor Ort dazwischen, um die Schüler nebst Lehrerin und Künstler zu fotografieren und zu interviewen. Als Resultat erscheint am 16. Juli im General-Anzeiger ein großes Gruppenfoto mit Artikel: Kunstprojekt in Wachtberg: Schüler bauen viereinhalb Meter großen Drachen (Text und Foto im GA: Petra Reuter)
Auf dem ersten Gruppenfoto (hier eine etwas andere Perspektive als im GA) sind zu sehen:
Ganz oben (v. l.) Dominik Ziebach, René Gottschling, Julian Kaspers, Daniel Drach, darunter links Kai Flemmer und rechts Jelle Bollebakker, dann links auf der Leiter Ahmed Alali und ganz unten Lehreri…

Geschuppte Gliedmaßen aus Gratschrott

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Klauen, Pfoten, Tatzen, Pranken, Krallen?

In den Darstellungen des Fabelwesens Drache bzw. Lindwurm finden sich verschiedene Merkmale von Vögeln, Reptilien und Raubtieren wieder. Entsprechend unterschiedlich fallen daher auch die Füße dieser Fantasietiere aus. Sehr vielen Drachenskulpturen und -abbildungen ist aber gemeinsam, dass die Vorder- und Hinterläufe geschuppt sind, nach vorne lediglich über drei Zehen verfügen und diese krallenartig spitz zulaufen. Orientiert an diesen Beobachtungen erhält auch der Wachtberger Drache, der ab September 2019 auf der Mittelinsel am Einkaufszentrum Berkum thronen wird, entsprechend geschuppte Gliedmaßen – konstruiert aus dem Gratschrott einer Gesenkschmiede.



Tag 13 „Wachtberger Drache“

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Fortsetzung der Vorderbeine

Als dreidimensionale Figur auf der sogenannten „Verkehrsbegleitfläche“ des Kreisverkehrs braucht sich der Drachenkörper nicht in eine Wappenform zu zwängen. Die Vorderläufe des aufrecht stehenden Drachen ragen daher weitgehend gestreckt in die Höhe und nach vorne. So ausgerichtet sind sie am späteren Standort dem Drachenfels zugewandt.